Zurück auf Anfang? Warum ein Gründer sein eigenes Unternehmen zurückkauft.
mit Andreas Kremer (KIKXXL GmbH)
Andreas Kremer ist gelernter Fernmeldehandwerker und hat 1999 in Osnabrück die KIKXXL GmbH gegründet. Aus einem kleinen Team ist einer der größten inhabergeführten Kommunikationsdienstleister Deutschlands geworden. Heute arbeiten dort mehr als 3.500 Menschen an zwölf Standorten in Deutschland, im Kosovo, in der Türkei und in Griechenland.
2009 übernahm die Beteiligungsgesellschaft Nord Holding aus Hannover die Mehrheit an KIKXXL, um das weitere Wachstum abzusichern. Es folgten sechs Jahre mit rund 30 Prozent Wachstum pro Jahr, neuen Standorten und einer Belegschaft, die sich mehr als verdreifachte. 2015 erfolgte kein gesamtheitlicher Exit, sondern Andreas Kremer kaufte überraschend die Mehrheit gemeinsam mit der Geschäftsführung und leitenden Angestellten zurück. Seitdem ist KIKXXL wieder vollständig in Unternehmerhand.
Ein solcher Rückkauf ist selten. Er wirft Fragen auf, die jeden Unternehmer und jeden Investor betreffen: Was gewinnt man durch einen Finanzinvestor, und was gibt man dafür auf? Wie ist die damalige Entscheidung für den Rückkauf vs. eines möglichen Komplett-Exit erfolgt? Wie finanziert und verhandelt man einen solchen Schritt? Und was verändert sich danach im Unternehmen und in der Führungskultur?
Andreas Kremer gibt einen offenen Einblick in die Entscheidungen hinter dem Einstieg des Investors und hinter dem Rückkauf. Er spricht über die Chancen und Spannungen einer Mehrheitsbeteiligung und darüber, was er anderen Unternehmern rät, die vor ähnlichen Weichenstellungen stehen. Im Anschluss ist ausreichend Zeit für Ihre Fragen und den Austausch auf Augenhöhe.
Kulinarisch wird uns an diesem Abend wieder Tom Elstermeyer und sein Team vom 1-Sterne-Restaurant IKO begleiten.
